Jura-Tour 2015

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Am Samstag, den 11 Juli 2015 treffen sich um 7 Uhr Morgens die diesjährigen Teilnehmer der O&S Jura- Tour im Hof von Otteni & Strauß. Es ist schönstes Sommerwetter, die Regenkombis können zuhause gelassen werden. Nach kurzer Begrüßung und Vorstellung der Tour durch Martin Strauß geht es recht pünktlich los. Die erste Etappe: Autobahn A5 nach Süden, 16 Motorräder, früh am Samstagmorgen dröhnen nach Hartheim- Heitersheim. Dort warten schon die beiden Guides der Jura- Tour, Horst und Udo. Die Vorstellung der einzelnen Tourmitglieder findet statt, einige kennen sich schon von den letzten Jahren, andere sind ganz neu dabei. Die Fahrer werden eingeteilt in zwei Gruppen: Eine Gruppe wird von Udo angeführt und darf eine etwas zügigere Fahrweise erwarten, die anderen Fahrer betreut Horst, die „gemächlichere“ Gruppe.

Zum Mittagessen wird das nächste Treffen der Gruppen sein. Nach der Einweisung in sicheres Fahren in der Gruppe geht es dann los: direkt nach Frankreich, direkt „in den Urlaub“: Von nun an werden nur noch Straßen befahren ohne viel Verkehr, mit vielen Kurven und viel französischem Flair. Es geht nach Süden, immer weiter in die Berge, eine wunderbare Landschaft.

Es werden Kurven geübt, ideales Kurvenfahren und Kurven gibt es endlos. Dazwischen werden immer wieder Pausen gemacht, zur Besprechung, zum Wechseln der Fahrer in der Gruppe, zum Klönen oder rauchen, zum Trinken oder zum Ausruhen… um Milane am Himmel zu beobachten oder einfach zum Witze machen.

Sehenswürdigkeiten wie Kapellen, Schlösser oder schöne Aussichtspunkte („Beauvoir“) sind in der Route von Horsts Gruppe mit eingeplant, bei Udos Gruppe steht der Fahrspaß und das Fahrfeeling an erster Stelle. In beiden Gruppen wird außerdem sicheres Fahren und Fahrtraining individuell und locker weitergegeben.

Die gemeinsame Mittagspause findet im Tal des Doubs in einem angenehm kühl temperierten Restaurant statt: Hier erwartet die Fahrer ein perfekt vorbereitetes kaltes Buffet mit Sandwiches zum selbstbelegen, Salat sowie Obst als Dessert.

Es geht weiter, die Tour führt in die Schweiz und wieder nach Frankreich, die Straßen sind angenehm leer und gut zu fahren. Das Tal des Dessoubre- Flusses ist ein Highlight der Tour, sowohl die Kurven als auch die Landschaft. Auch hier gibt es immer wieder Pausen: an einem Wasserfall oder „Beauvoir“ oder einfach am Rand einer Kuhwiese…

Abends kommen alle Fahrer gutgelaunt im „Hotel Robichon“ an. Die Motorräder werden im Heuschober abgestellt und es gibt das langersehnte „Anlegerbier“. Zum Abendessen kann man zwischen verschiedenen Gerichten wählen, an einer langen Tafel auf der Terrasse ist für alle hübsch gedeckt. Es wird viel erzählt und noch mehr gelacht. Dann noch der ein oder andere „Absacker“ an der Bar, so klingt der erste Tag der Jura- Tour sehr harmonisch aus.

Am nächsten Morgen sind alle wieder gutgelaunt am Frühstücksbuffet anzutreffen. Das Wetter ist sehr schön, die Abfahrt ist um 9 Uhr geplant. Alle 18 Motorräder starten gemeinsam, was ein Spektakel ist. Erster Halt an diesem Tag ist ein „Beauvoir“, ein Aussichtspunkt mit umfassendem Blick über das Jura- Gebirge. Von nun an trennen sich wieder die beiden Gruppen. Es wird an diesem Tag vorwiegend auf der Schweizer Seite des Jura- Gebirges gefahren. Die Straßen sind auch hier schön leer und sehr angenehm zu fahren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden allerdings von allen genauestens eingehalten, denn die Schweizer Bußgelder sollen gewaltig sein…

Bis zum nächsten gemeinsamen Treffen sind einige Höhenmeter zu fahren. Ein reservierter Tisch erwartet die Fahrer bei strahlendem Wetter auf einer gut besuchten Almwirtschaft auf über 1600 M.ü.M.

Anschließend geht es nur noch gen Norden, nach Hause. Auch hier fahren die Gruppen getrennt, aber weiter im Schweizer Jura. Die Straßen sind gemächlich zu fahren, Pausen sind wichtig, der Weg ist das Ziel. Irgendwann sind alle dann wieder in Frankreich. Es geht weiter nach Norden bis Hartheim, da dann über die Grenze nach Deutschland.

Am Sonntagabend gegen 18 Uhr endet die Tour, die Fahrer beider Gruppen sind alle wohlauf und mit vielen neuen Eindrücken wieder zurück. Nach gemeinsam gefahrenen 800 Kilometern müssen sich nun alle wieder voneinander verabschieden…

Die Tour 2015 war geprägt von Sonne, Lachen, gutem Essen, perfekter Planung und vor allem: Einer Super- Crew! Bis zum nächsten Jahr!

Karin Graf

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