Juratour 2012

Am 21. und 22. Juli fand bei O&S die mittlerweile schon traditionelle Juratour statt. Diese Tour führt 20 Teilnehmer jedes Jahr 2 Tage in den französischen und schweizerischen Teil des Jura- Gebirges. Treffpunkt ist Samstagmorgen um 7 Uhr im Hof von O&S. Martin Strauß begrüßt die Teilnehmer: Dieses Jahr sind 15 Motorradfahrer und 4 Sozias mit dabei. Fahrer, die jedes Jahr dabei sind und Fahrer, die noch nie dabei waren, halten sich in etwa die Waage.

Das Wetter hält sich an die Prognose: Wolken, hin und wieder Regen. In Hartheim- Heitersheim ist der erste Halt, Kaffeepause. Hier wartet Horst, einer der Tour- Guides. Diego, der zweite Tour- Guide,  ist schon seit Achern mit dabei.

Horst begrüßt die Gruppe, er bespricht die Regeln des Gruppenfahrens und die einzelnen Teilnehmer der Gruppe stellen sich vor. Später, im Verlauf der Tour, gibt es noch Sicherheitstraining;  Richtiges Bremsen und Kurvenfahren steht auf dem Programm.

Der Jura präsentiert sich wieder von seiner schönsten Seite: Straßen fast ohne Verkehr, gemütliche Dörfer. Ab und zu, wie gesagt, ein Regenschauer, der durchzieht. Die Guides, die die Teilnehmer in 2 Gruppen eingeteilt haben, fahren sicher und mit viel Kenntnis der Gegend. Man fährt Straßen, die ohne Guides wohl keiner gefahren wäre. Alles ist sehr gut organisiert. Es gibt Kaffeepausen/ Flammkuchenpausen am Rande des Doubs, und weils so schön ist, wird das Wetter auch immer besser!

Der erste Tag endet mit „Anlegerbier“ und guter Laune im Hotel „Robichon“. Beide Gruppen verstauen ihre Motorräder im Heustadel, der für alle einen ordentlich sauberen Unterstellplatz bietet. Dann werden die Geschichten des Tages erzählt. Gefahren wurden etwa 400 Km und eine Panne gab es, die aber Dank des mitgeführten Werkzeuges behoben werden konnte. Das französische Abendessen beginnt um 20 Uhr. Alle sitzen an einer Tafel und essen bis 23 Uhr. Zubettgehen oder in der Bar noch ein Bier trinken ist jedem selbst überlassen.

Der Sonntag  Morgen weckt die Teilnehmer mit Sonnenschein. Frühstück, dann wieder auf die Motorräder und los geht’s. Die Natur ist umwerfend: Der Doubs, das Dessoubre-Tal, ein Kloster wird besucht. Auf den Gipfeln des Jura ist es etwas kalt, aber sonnig und trocken. Treffpunkt  zum Mittagessen ist für beide Gruppen der Grenchenberg, dort die Jause ganz oben auf dem Gipfel. Ein wenig ausruhen, dann fährt man wieder gen Norden, der Heimat entgegen.

Gefahren werden auch an diesem Tag über 400 Km. Abends treffen sich die beiden Gruppen nicht mehr: Horst ist mit seiner Mannschaft etwas früher, Diego etwas später am Treffpunkt. Trotzdem auch dieses Jahr wieder eine gelungene Tour: harmonisch und rundum vergnüglich. Viele schöne Kilometer wurden gefahren in angenehmer Gesellschaft.

Das nächste Jahr auf jeden Fall wieder!
Karin Graf

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